Und so ein Bacon gelingt sogar besser als in der Pfanne.
Warum alles mit Schokoriegel begann und welche Dinge sie in
ihr neues Lieblingsküchengerät packen sollten, das zeigen wir ihnen jetzt.
Gebrannte Mandeln...selbstgemacht... aus der Mikrowelle.. echt jetzt?
Ja das geht!
Ihr bekommt die ganz einfach zu Hause hin, und lecker
sind sie natürlich auch!
Ich würde sie kaufen.
Bei selbstgemacht weiß ich wenigstens auch was drin ist,
Was mit Honig gemacht oder wie sieht das aus?
Die Sache ist ganz einfach!
Ihr braucht nur braunen Zucker!
Ein bisschen Zimt, Wasser und natürlich Mandeln.
Für die Glasur: einfach alles zu einer flüssigen Masse verrühren.
Dann ab damit in die Mikrowelle.
Nach nur einer Minute ist der Zucker karamelisiert.
Eine klebrige Masse, die perfekt an den Mandeln kleben
bleibt.
Aber das reicht uns noch nicht.
Darum Runde zwei in der Mikro: Jetzt werden die Mandeln quasi "gebrannt", der Zucker
karamelisiert weiter und wird hart.
Fertig nach nur 4 Minuten.
Ein toller Nebeneffekt: alles duftet nach Zimt und heißen Mandeln.
Mmh, lecker!
Aber es geht noch besser!
Was auf jeden Fall in die Mikrowelle gehört sind: Kartoffeln.
Weiche Kartoffeln in nur 6 Minuten!
Das schafft unser neues Lieblingsgerät - da hat der olle Kochtopf
ausgedient - oder wie kocht ihr sie?
"Mit viel Wasser im Topf und dann lange warten is sie endlich
durch sind.
Ja schon ne halbe Stunde oder länger Da entscheidet man sich schon mal schnell
für Nudeln wenn es schneller gehen muss, weil Kartoffeln einfach
so lang brauchen" Wir haben die perfekte Lösung für das leidige
Problem und liefern den Beweis!
Kochtopf gegen Mikrowelle.
Bis das Wasser heiß ist, machen wir uns schon mal an die
Mikrowellen-Kartoffeln.
Ganz wichtig: Deckel drauf, damit sie nicht austrockenen!
Der Countdown läuft.
Inzwischen ist auch der Topf schon heiß auf seinen Einsatz.
Wir warten 6 Minuten und machen den Test: Weich sind sie auf jeden Fall.
Oh ja, das geht doch durch wie Butter!
20 Minuten brauchen kleine Kartoffeln im Topf...
Doch der Kern ist bei unseren sogar jetzt noch hart.
Klarer Sieg für die Mikrowelle!
Der Grund: Das heiße Wasser kocht die Kartoffel von außen.
Die Mikrowelle erhitzt dagegen Wassermoleküle
in der gesamten Kartoffel.
Weil die fast zu 80% aus Wasser besteht, geht es in der
Mikrowelle 5 Mal schneller!
Grafik Dieses schnelle Glück verschaffte uns Percy
Spencer. 1945 arbeitete er an einem so genannten Magnetron - dem Herzstück
einer Radaranlage.
Sie sollte die Alliierten im 2.
Weltkrieg zum Sieg führen.
Zufällig hatte er dabei einen Schokoriegel in seiner Tasche, der
plötzlich zu schmelzen begann.
Das Verrückte: ganz ohne Hitze!
Fasziniert legte er als nächstes Popcorn-Mais vor das Magnetron.
Und tatsächlich: es ploppte.
Dann ein rohes Ei - es explodierte!!
Jetzt war sich Spencer sicher: Er hat eine revolutionäre Entdeckung gemacht:
Die Mikrowelle. 1947 baute Spencer den ersten Mikrowellenherd.
Ein mannhohes Ungetüm und 340 Kilo schwer.
Heute sieht das zum Glück anders aus.
Inzwischen erhitzt die Mikrowelle Lebensmittel bei rund 0 Prozent
der deutschen Haushalte.
Und damit zu unserem nächsten Mikrowellen- Muss: Bacon.
Der soll am besten schön kross sein.
Die meisten werfen ihn dazu in die Pfanne oder lassen es gleich sein...
"Ja Bacon zu Hause machen würde nicht so in Frage kommen,
einfach wegen dem Fett.
Nicht so viel, also wenn man wo anders ist in einem Restaurant, dann
ja aber ich machs jetzt nichts so selber Wir haben keine Abzugshaube, da merkt man
schon dass die ganzen Möbel verklebt sind von dem Fett und so"
Ganz genau, dazu stinkender Rauch, und wenn man nicht aufpasst,
ist der Bacon auch noch schnell verbrannt.
Doch DIE Zeiten sind ab jetzt vorbei - dank unserem Superhelden!
Der Trick: Die Bacon Streifen kommen einfach zwischen
Küchentücher.
Die saugen nämlich das flüssig werdende Fett auf und
alles bleibt sauber.
Je nach Dicke des Bacons ist er schon nach zwei
bis drei Minuten kross.
Sieht gut aus!!
Ganz ohne Rauch und spritzendes Bratfett.
Und man muss noch nicht mal aufpassen, dass was anbrennt.
Genial.
Weiter gehts mit einem Trick für Zwiebeln: Nein, diesmal gehts nicht
um Kochen und Braten...
Sondern....?
Ne Zwiebel mit einer Mikrowelle?
Ich könnte mir jetzt nicht vorstellen was ich damit tu,
Nein weils total stinken würde meiner Meinung nach und die
explodiert im schlimmsten Fall.
Na, ganz so schlimm ist es nicht!
Aber die Zwiebel kann schon nerven - immer diese Heulerei beim schneiden...
Gäbs da nicht unsere Allzweckwaffe:
Einfach die Zwiebeln für 30 Sekunden rein in die Mikro.
Die Wärme daktiviert dann einen Großteil der Enzyme,
die das tränenreiche Gas produzieren.
Dabei bleibt der Geschmack der Zwiebel unverändert, denn nach 30
Sekunden ist sie natürlich noch roh.
Und das Wichtigste: Das Auge bleibt trocken.
Und nein, in der Mikrowelle gehen nicht alle Vitamine der Zwiebel
flöten!
Das ist nur ein Mythos!
Denn Gemüse, auch TK-Gemüse, lässt sich in der Mikrowelle sogar schonender zubereiten
als auf dem Herd Denn hitzeempfindliche Vitamine, wie zum Beispiel
das Vitamin C sollten nur möglichst kurz erhitzt werden.
Und das schafft die Mikrowelle.
Sie bringt Wassermoleküle im Inneren des Gemüses
zum Schwingen.
Durch die Reibung entsteht Wärme - das Gemüse wird also quasi von innen erhitzt.
Das geht viel schneller als auf dem Herd.
Dort dringt die Wärme ja nur von außen ein.
Das Kochen dauert also viel länger.
Kurze Garzeiten in der Mikrowelle, bedeuten auch weniger
Stromverbrauch.
Damit schonen wir also sogar unsere Umwelt!
Und was ist mit der "gefährlichen" Strahlung?
Auch das ist nur ein Mythos!
Klar, es gibt Strahlung.
Doch durch das Metallgehäuse kommt davon weniger bei uns an als vom Handy.
Und jetzt... unser ultimatives Mikrowellen-Menü.
Pizza!
In der Mikrowelle warm machen..
Das geht gar nicht!!
ABER: es gibt was viel Besseres: Wir machen uns
die Pizza direkt frisch und zwar in der Tasse!
Die Schwierigkeit dabei: Der Pizzaboden.
Dafür mischen wir Mehl, Backpulver und Milch zusammen.
Dann nur noch Tomatensauce, Käse, und ein bisschen Belag und ab in die
Mikrowelle.
Nach 1 Minute 20 ist die Tassenpizza fertig.
Sieht zwar nicht wie Pizza aus, hat aber alles was eine Pizza braucht.
Der Käse zieht Fäden und der Teig...der ist durch!
Und das Beste: Es schmeckt!
Zum Nachtisch, gibt es Kuchen, auch aus der Tasse.
Das extra hier: Nougatcreme, das macht den Kuchen besonders
cremig.
Alle anderen Zutaten hat jeder zu Hause.
Ganz einfach!
Genau wie bei der Pizza dauert es nur 1.20 Minuten bis der
Tassenkuchen bereit zum vernaschen ist.
Und zum Schluss gibts noch Schaum für den Milchkaffee, natürlich
auch aus der Mikro.
Vorher noch kräftig schütteln.
Klar, das schäumt schon jetzt, aber erst unser Superheld macht
den Milchschaum auch wirklich stabil.
Die Mikrowelle kann viel mehr als nur auftauen und wärmen.
Na dann viel Spaß beim ausprobieren!