Aber einfach in die Handfläche schauen, um die Antworten
abzulesen, ist nicht die einzige Möglichkeit.
Wir zeigen Ihnen die fünf dreistesten Methoden, um bei
Prüfungen zu schummeln.
Platz 1 ist an Dreis3gkeit kaum zu überbieten!
Schüler gegen Lehrer: Ein eigentlich ganz normaler Multiple-Choice-Test in
Geschichte.
Aber - mit dabei haben die Jugendlichen fünf Spickaktionen, die
dreister kaum sein könnten.
In unserem Experiment wissen die Lehrer zwar, dass gespickt wird - aber nicht wie und wer.
Wir legen mit Platz 5 los - der geht unter die Haut.
Denn die Waffe von Schüler Dennis ist ein Vibrationssender mit Empfänger.
BRRRRRRRRR Sein Kumpel Willy kann die Vibratoren mit
einem Sender einzeln ansteuern.
Der obere für die Aufgabennummer.
Und die unteren für die Antwortmöglichkeiten A, B und C.
Dieser Trick kann aber schon beim Austeilen der Prüfungsbögen scheitern.
Dennis muss einen zweiten Fragebogen aus der Klasse schmuggeln.
Er täuscht vor, aufs Klo zu müssen.
Aber der Lehrer ahnt was.
"Was hast du da für eine dicke Hose?"
Kontrollieren kann er ihn auf der Toilette aber nicht.
Jetzt kommt Willy ins Spiel.
Er sammelt den versteckten Fragebogen ein und
sucht die richtigen Antworten.
Er muss sich beeilen, nur noch 10 Minuten bis
zum Ende der Klausur.
Also schnell die Antworten zu Dennis schicken.
7 Mal klicken für Aufgabe 7.
Antwort A.
Dennis muss mit den Händen nachfühlen, um das Vibrieren besser zu
lokalisieren.
Gerade noch rechtzeitig bekommt er die letzten Antworten.
Das war knapp - hat aber funktioniert.
Schon irgendwie sehr dreist!
Noch dreister ist aber Platz 4!
Denn dieses Dreiergespann schummelt mit Hilfe eines T-Shirts!
David soll es während der Prüfung tragen.
Auf dem Rücken befinden sich verschiedene Buchstaben und Zahlen.
Bermal ist die Geschichtsexpertin der Klasse.
Sie schmuggelt einen Laserpointer in die Klausur, mit dem sie Davids
T-Shirt anleuchten wird.
Denn: Schauen Sie mal genau hin!
Genau, da stehen die Zahlen eins bis fünfzehn für die Aufgabennummern...
...und die Buchstaben A, B und C für die Antwortmöglichkeiten.
Die wird Bermal nacheinander mit ihrem Laserpointer anleuchten.
Erst die Aufgabe, dann die Antwort.
Und das merkt keiner?
Denn die Lehrer schauen den Schülern heute besonders genau auf die Finger.
Der Trick funktioniert nur, wenn die Schüler freie Platzwahl haben und sich in
einem Dreieck positionieren können.
"Hast du mal gesehen, dass auf dem T-Shirt 15 Nummern notiert sind?"
Ahnen die Lehrer was?
Bermal beginnt trotzdem mit der Spickaktion.
Sie ist schon bei Frage 10.
Die Antwort lautet ... C.
Übertragung geglückt!
Das Shirt haben die Lehrer zwar bemerkt - den Laserpointer allerdings nicht.
Diese Schummelaktion ist frech - unser Platz 4.
Aber nicht so frech wie Platz 3.
Hier kommt ausgefuchste Technik ins Spiel!
Tobias will seinem Freund Konstantin helfen, indem er später den fertig
ausgefüllten Klausurbogen mit einem Handscanner scannt, so wie dieses Photo
hier.
Dann schickt er es im Klassenraum an Constantin.
Denn der hat einen Drucker in seiner Jacke versteckt - das Ganze fuktioniert
per BlueTooth.
Der MiniDrucker ist batteriebetrieben, superleise und druckt ALLES aus, wie es
eingescannt wurde.
Ob das während der Klausur gutgeht?
Denn dort lauert noch eine andere Gefahr.
Die Lehrer haben mit einem Detektor aufgerüstet.
Der erkennt Bluetooth-Übertragungen und Handyfrequenzen.
Tobias kennt das Gerät zwar nicht, doch er schickt lieber erstmal nichts rüber.
Erst nach einer Weile traut er sich, die Arbeit einzuscannen.
Der Detektor schlägt zwar Alarm, doch die Lehrer sind
gerade am anderen Ende des Raumes.
Die Übertragung hat tatsächlich geklappt, Constantin bekommt den Ausdruck.
Die Arbeit während der Klausur Einscannen und dann ausdrucken - Platz 3 im
Ranking der dreistesten Spickaktionen!
Aber es kommt noch unverschämter - Mit einem Trick aus dem Sport!
Josip und Rudi sind absolute Baseball-Fans.
Typisch für Baseball ist die Zeichensprache, mit der sich Coach und Spieler
verständigen.
Für die Klausur haben Josip und Rudi so eine Zeichensprache
entwickelt.
Und die geht so: Mit den Mützen geben Sie das Zeichen zur
Kontaktaufnahme.
Jeder Finger steht für eine Aufgabennummer.
Da es mehr als fünf Aufgaben gibt, kommt es darauf an, wo der Finger sich
befindet.
Am Kinn zählt man nur die Finger, am Ohr werden zu den Fingern fünf Nummern
dazuaddiert, an der Stirn zehn.
Dann gibt der andere die Antwort, indem er die Finger auf die Nase legt.
Ein Finger bedeutet Antwort A, 2 Finger B und 3 C.
Jetzt heißt es fleißig üben, damit später jeder Handgriff sitzt.
Hier wäre Frage 13, Antwort B.
Und Frage sechs, Antwort A.
Kaum hat die Prüfung begonnen, legen die beiden los.
Frage 1 - Antwort C.
Und Frage 7 Antwort B.
Die Lehrer schöpfen Verdacht, haben aber keinen blassen Schimmer, was hier
gespielt wird.
Die Mützen kommen ihnen verdächtig vor.
„Da läuft etwas, die haben doch nicht ohne Grund Mützen auf.“
Josip und Rudi stellen für den Moment lieber ihre Zeichensprache ein.
„Kannst Du die Mütze abnehmen?“
Die Mütze ist weg - aber das hindert die beiden nicht daran, munter weiter zu
spicken.
Ohne jegliche Hilfsmittel direkt vor den Augen der Lehrer schummeln.
Das ist dreist - und die Lehrer können ihnen den
Trick nicht nachweisen!
Platz 1 stellt aber alle anderen Aktionen in den Schatten!
Narongchai (sprich: Narong-Tschai) hat einen mp3 Player.
Heute hört er aber keine Musik...
I sondern hochfrequente Töne.
Je älter man wird, desto schlechter kann man die hören.
Das heisst: Als Senior kann man noch hohe Töne bis ca.
9.000 Hertz hören. steht frei
In den 30ern hört man Töne bis zu 14.000 Hertz.
steht frei Und als Teenager sogar bis zu 20.000.
steht frei 17.000 Hertz - Das sollten die Lehrer nicht
hören können.
Geschichte-Experte Kilian gibt seinem Kumpel für die Prüfung Lautsprecher mit.
Kilian sendet dann mit dem MP3-Player die Codes an die Box seines Freundes.
Alle zwei Minuten kommt eine neue Aufgabe dran.
Einmal piepen ist Antwort A.
Zweimal piepen Antwort B.
Narongchai muss sich auf die Töne konzentrieren.
Und dann geht sein Kumpel den Lehrern ins Netz.
„Darf ich mal sehen, was Du hier in der Jacke hast?“
Der mp3-Player ist entdeckt.
Aber kann die Lehrerin den Trick enttarnen?
Nein, denn hören kann sie die Töne nicht.
Und das macht diese Spickaktion zu unserem Platz 1.
Die Schüler nutzen das Alter der Lehrer bewusst aus, um mit hohen
Frequenzen zu kommunizieren.
An Dreistigkeit nicht zu überbieten!
Fazit: Beim Spicken hatten die Schüler heute die Nase vorn.
Aber mal ehrlich: Bei dem Aufwand hat man den Stoff doch auch
längst gelernt!