gefällig?
Aber wann sind da am wenigsten Leute und was mache ich, wenn ich
in eine Biene getreten bin?
Meine Kollegin Claire Oelkers durfte baden gehen:
„Und Claire, wie rutscht es sich am schnellsten?“
„Als Kind dachte ich immer Hose in den Hintern klemmen, aber hier konnte
ich mir noch ganz andere Tipps abschauen.“
Moderator: „Wir sind gespannt, wie der Badetag perfekt wird.
Hier Claires ultimative Tipps“
Plantschen Pur reicht nicht: Beim perfekten Badespaß muss es beim Rutschen
wirklich flutschen: „Wie schnell war ich?“
Die Getränke müssen gekühlt sein - ganz ohne Kühlbox - nur mit einem
Handtuch!
Und auch ein leerer Lippenpflegestift und ein Fön können helfen,
den Badetag perfekt zu machen.
Galileo Reporterin Claire Oelkers ist morgens pünktlich zur Öffnung am Bad.
Prompt muss sie Schlange stehen, das hätte sie nicht gedacht…
„Also ich muss ganz ehrlich sein, das ist absolut nicht meine Uhrzeit, ich
bin so früh aufgestanden, um ins Schwimmbad zu kommen.
Tag rum, also jetzt hier.“
Sie ist nicht die einzige - die Folge: Nerviges Warten.
Tipp eins für den perfekten Badespass - die perfekte Zeit :
„Was ist der Vorteil, wenn Du so früh hier bist?“
„Man kann wirklich das meiste aus dem Preis rausholen.“
„Wenn alle anderen in die Arbeit müssen, ist es am schönsten.“
Aber wann ist weniger los?
Wann ist die beste Zeit, ins Freibad zu gehen?
Claire trifft sich mit Bademeister Stefan Holetz.
„Im Freibad ist es so, dass in der Regel morgens gleich die
Frühschwimmer kommen.
Daher ist morgens immer ein bisschen Betrieb.
Am späten Nachmittag kommen dann halt Familien.
Am besten ist es halt, wenn Du um die Mittagszeit hierherkommst.
Dann hast du richtig Deine Ruhe für Dich und alles.“
Also gut eincremen und die Mittagsruhe genießen.
Aber gerade die heiße Mittagszeit kann gefährlich werden.
Denn wer zu Trinken vergisst, kann Kreislaufprobleme bekommen.
Also besser immer etwa einen Liter pro Stunde trinken.
Am besten Wasser, denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit.
„Ich bin nicht so ein fleißiger Trinker, ich muss mich immer wieder daran
erinnern, einen Schluck Wasser zu nehmen und am liebsten habe ich mein
Wasser so leicht gekühlt.
Aber das hier ist jetzt richtig eklig warm.“
Claire will genau wissen, wie warm.
Das Thermometer zeigt eine Temperatur von fast 32 Grad an.
Ein Muss für den perfekten Badespaß : Getränke kühlen !
„Haltet Ihr Eure Getränke irgendwie kalt.“
„Letztes Mal haben wir am Kiosk Eis geholt, um es zu kühlen.
Aber diesmal haben wir keine Kühlbox dabei.“
Kühlbox?
Überflüssig!
Zum Kühlen genügt etwas, das jeder dabei hat: ein
Handtuch, ein T-Shirt oder ein Socken.
Einfach nass machen, die Flasche damit einwickeln und länger in den Schatten
legen.
Aber wie soll das kühlen?
Das Wasser im Stoff geht durch Verdunstung vom flüssigen in den gasförmigen
Zustand über.
Die Verdunstung findet im Gegensatz zum Sieden bei deutlich
geringeren Temperaturen als 100°C statt.
Für die Verdunstung benötigen die Wassermoleküle Energie, um vom flüssigen
in den gasförmigen Zustand übergehen zu können.
Diese Energie holt sich das Wasser in Form von Wärme aus dem
nächstgelegenen Gegenstand, in unserem Fall die Flasche.
Somit verliert die Flasche Wärme.
Der Verlust von Wärme ist die Verdunstungskälte.
Nach einer Stunde: „22 Grad.
Also von 31 auf 22 Grad.
So ist es richtig angenehm.“
Aber wie kann man entspannt schwimmen, während Handy und andere
Wertsachen am Platz liegen?
Da kann ja schnell was wegkommen… „Entschuldigung Wo befinden sich gerade
Eure Wertgegenstände?“
„ So Sachen, die man im Schwimmbad überhaupt nicht
braucht, zum Beispiel ein Schlüssel, den haben wir im Auto gelassen
und Geldbeutel und Handy habe ich im Rucksack.“
Claire trifft Bademeister Stefan Holetz in der Fundkammer des Bads.
Vieles, was bei Badegästen verschwindet, landet hier.
Aber nicht alles: „So ganz unter uns: Kommt auch öfter mal
was weg, also so im Sinne da wird was geklaut?“
„Das wird schon gemacht.
Das ist ganz normal.
Wenn Du jetzt mit Deinem Handy rumläufst oder
liegst an Deinem Platz und telefonierst oder spielst und legst es neben
rüber: Irgendjemand beobachtet es immer.“
Unser Tipp für den perfekten Badespaß : Wertsachen verstecken.
„Die beiden Dinge hier, schauen aus, wie eine Sonnenmilch und wie ein
Lippenpflegestift.
Aber sie sind in Wirklichkeit ein Safe!
Ich hab nämlich ein bisschen gebastelt.
Hier bei dem Pflegestift habe ich drinnen das Fett
entfernt.
Und die Flasche ist komplett leer und ich habe hier quasi so ein
bisschen den Hals abgeschnitten.“
Wenn mal wieder alle Schließfächer belegt sind, werden das unauffällige
Verstecke für Wertsachen.
Aber Vorsicht: Aufpassen, dass keiner beim Befüllen
zuschaut.
Das Handy vorher unbedingt stumm schalten, sonst fliegt durch die
klingelnde Sonnenmilchflasche alles auf….
Im Gras lauert schon die nächste Gefahr: Bienen oder Wespen.
Da könnte Claire reintreten.
Mit einem Stich wäre der perfekte Badetag wohl zu Ende -
oder gibt es auch in so einem krassen Fall eine genial einfache Lösung des
Problems?
Perfekter Badespass - Hilfe bei Insektenstichen „Du sag mal, hilft da Kühlen?“
Der Klassiker - das Cool Pack - kann den Badetag bei Insektenstichen nicht
retten, sondern: so ein Fön!
„Nicht Kühlen, wie man eigentlich immer denkt, sondern Hitze drauf.
So lange, so nahe gehen, wie Du es noch gut aushalten
kannst.“
Claire macht es vor: Fön unbedingt selbst halten, denn bei Temperaturen über
40 Grad sollte man ihn sofort zurückziehen, bevor man sich verbrennt.
Bienengift ist wie andere Insektengifte ein Eiweißgift.
Eiweiß wird ab einer Temperatur von 40°C zerstört.
Daher ist die wirkungsvollste Behandlung von Stichen aller Art Hitze.
Für unterwegs gibt es solche batteriebetriebenen Stichheiler für etwa 20 Euro
zu kaufen.
Das Metallplättchen auf den Stich halten.
Es wird kurz heiß und das Gift so zerstört.
Das Beste zum Schluss: Claire ist bereit für das absolute Highlight des
Badetags: Rutschen.
Das gehört zum perfekten Sommerbadespaß einfach
dazu.
Je schneller, desto schöner.
Doch wie flutscht es am besten?
„So los geht’s“ Galileo-Reporterin Claire ist lange nicht
gerutscht und ziemlich aus der Übung.
Kein Wunder, dass sie 51 Sekunden für die 130 Meter braucht.
Sie rutscht also nicht mal mit einer Geschwindigkeit von 10
Kilometern pro Stunde: Klar - sie ist enttäuscht.
Perfekter Badespass - Schneller Rutschen Um schneller zu werden, lässt sie sich jetzt
von Rutschmeisterin Janina Prandstätter coachen.
Die ist schon beim „Warmrutschen“ viel schneller als
Claire.
„Am Ende warst Du richtig schnell!“
„Ja.“
„O.k.
Was hast du jetzt für Tipps?“
„Also mein absoluter Favorit ist: Hose in den Arsch und Rudern.“
„Rudern?“
„Rudern!“
Für den Flutsch-Effekt soll Claire noch mit Sonnenöl nachhelfen.
Rutschmeisterin Janina führt ihr das Rudern vor und hat richtig Tempo drauf: 23
Kilometer pro Stunde.
„Auf die Plätze fertig los….
Oh Gott, wie schnell war ich?“
21 Kilometer pro Stunde!
„21?
Ich war mehr als doppelt so schnell!“
„Haben Dir die Tipps was gebracht?“
„Total, ich hatte zeitweise Angst, dass ich so rausfliege.“
„Da wird man richtig schnell in den Kurven.“
„Ey, vorher war das voll die lahme Nummer und jetzt ist es voll die Achterbahn.“
Zum perfekten Badespaß muss jetzt nur noch das Wetter mitspielen...