Boarding und die Erleichterung wenn man auf seinem Platz sitzt und
der Flieger abhebt.
Aber wissen Sie eigentlich den wahren Grund warum die Crew sie am Eingang immer begrüßt?
Hier sind fünf spannende Geheimnisse beim Fliegen.
Gleich heben wir ab!
In den Urlaub oder nach Hause.
Fliegen ist für uns Deutsche mittlerweile Alltag.
So wie die freundliche Begrüßung der Flugzeugcrew beim Einsteigen.
"Guten Morgen, Herzlich Wilkommen an Board.
Einen schönen guten Morgen!"
Ein Lächeln, und der Fluggast fühlt sich gleich willkommen.
Während die meisten die freundliche Geste nicht hinterfragen
und sich zu ihrem Platz vorkämpfen, lüften wir das erste Geheimnis
beim Fliegen: Die Begrüßung.
Diese geschieht nämlich nicht nur aus Höflichkeit, sondern auch, um
die Passagiere zu checken.
Fällt ihnen an diesem Herrn was auf?
Der erfahrenen Stewardess schon.
Kaum auf dem Platz, hat er ein Bier in der Hand.
Wenn mal das Wort "Unruly Passenger" in Ihre Richtung fällt,
sollten sie sich Gedanken machen.
Warum, erklärt uns Dorothea Mette.
"Ein Unruly Passagier ist ein Gast, der ein auffälliges Verhalten an den Tag
legt, sodass die Sicherheit der Flugdurchführung gefährdert
ist.
Wir tauschen uns darüber aus, informieren uns gegenseitig
für den Fall der Fälle und behalten denjenigen dann im Auge."
Das Personal weiß also, ob Sie stark alkoholisiert sind!
Dorothea Mette schaut aber nicht nur nach potentiellen Störenfrieden.
Sondern auch nach sogenannten "able-bodied Passengers".
Wer ist das?
"Diese Gäste erkennen wir schon beim boarden.
Kräftige, muskulöse Männer, die uns in einer
Notsituation unterstützen können.
Darüber tauscht sich die Kabinencrew auch aus, sodass wir genau wissen,
wo wir denjenigen finden, der uns in einer Notsituation
unterstützt."
Die Begrüßung im Flieger zeigt: Der erste Eindruck zählt!
Die nächste Situation kennen Sie bestimmt auch: Das Handgepäck ist
verstaut, Sie blicken aus dem Fenster.
Die sind rund und nicht eckig.
Warum denn eigentlich?
Wir fragen nach bei Udo Schauss.
Er ist seit über 20 Jahren Flugkapitän und kennt sich mit der Konstruktion
eines Flugzeugs bestens aus.
"Das ist einfach ein Naturgesetz.
Runde Körper halten mehr Druck aus als Eckige.
Und Flugzeug Innen hat immer einen Überdruck zu Flugzeug
außen.
Diese Druckunterschiede werden ständig auf- und
abgebaut und Ecken würden dabei brechen.
An einem Flugzeug wird man kaum eckige Formen sehen.
Alles muss stromlinienförmig sein und möglichst wenig
Wiederstand haben."
Deshalb sind sie also rund.
Und was macht dann dieses Loch im Fenster?
Auch das hat eine wichtige Funktion.
Meist besteht ein Fenster aus drei Scheiben: Eine innere aus
Plexiglas, eine mittlere mit dem Loch und eine äußere Scheibe, die
mit dem Flugzeugrumpf verbunden ist.
Das Loch hält den Luftdruck zwischen innerer und äußerer Scheibe
im Gleichgewicht.
Luft strömt beim Aufsteigen des Fliegers heraus
und beim Sinkflug wieder hinein.
Das Loch funktioniert also wie eine Art Entlüftungsventil und
ermöglicht so einen gleichbleibenden Druck im Innern der Kabine.
Dieser Effekt sorgt auch dafür, dass die Scheiben in der Luft nicht
beschlagen und die Passagiere eine freie Sicht haben, wenn sie von
der Stewardess Kaffee oder Tee bekommen.
"Bitteschön, der ist noch ein bisschen heiß" Jeder freut sich auf den Service.
Hier gibt es aber ein schmutziges Geheimnis.
Vielleicht verzichten Sie bei Ihrem nächsten Flug lieber komplett auf
Heißgetränke.
Denn: Flugzeuge haben verschiedene Wassertanks, aus denen auch
das Wasser für Getränke und Speisen stammt.
Die Tanks sind allerdings schwer zu reinigen, so dass sie für jegliche
Art von Bakterien eine pure Freude sind.
Aber ist es wirklich so schlimm, wie es sich anhört?
"Auf einem Flugzeug haben wir zwei verschiedene Tanks.
Einen Tank für Waschwasser also für Händewaschen in den Waschräumen und auch
spezielle Tanks für Trinkwasser.
Das Trinkwasser ist gefiltert und absolut in
Ordnung " Wer aber ganz sicher gehen will, greift lieber
auf verschlossene Flaschen zurück!
Egal, wofür man sich entscheidet: irgendwann muss die Flüssigkeit
auch wieder raus.
Auf der Klotür steht deutlich: Rauchen verboten.
Wieso gibt es dann diesen Aschenbecher an der Tür?
Unser viertes Geheimnis!
In jedem Flugzeug ist über dem Sitz ein Symbol, das besagt:
Rauchen verboten.
An der WC Tür wird auch nochmal deutlich darauf
hingewiesen.
Warum?
"Das ist erstens eine Forderung der Zulassungsbehörde.
Flugzeuge werden nicht anders zugelassen.
Es muss ein Aschenbecher eben da an der Toilette angebracht werden.
Und zweitens ist es für uns ein Sicherheitsaspekt.
Sollte sich ein Passagier eine Zigarette anzünden, obwohl es verboten ist, dann das
er diese Glut kontrolliert löscht, bevor er in die Toilette
geht.
Sollte er damit reingehen, sollte er da drinnen heimlich rauchen,
dann haben wir einen großen Ärger.
Wir kriegen eine Rauchwarnung innerhalb des Flugzeuges.
Darauf möchten wir gerne verzichten."
Und der Alarm ist nicht zu überhören.
Die Aschenbecher sind also keine Relikte aus der Vergangenheit, als
das Rauchen noch erlaubt war, sondern eine Vorsichtsmaßnahme.
Die Vorschrift soll auf ein Unglück von 1973 zurückgehen: Bei einer
brasilianischen Maschine fängt eine der Bordtoiletten Feuer.
Der Grund: Eine weggeworfene Zigarette.
Wegen der starken Rauchentwicklung muss der Kapitän notlanden.
Fast alle 134 Menschen an Bord kommen bei dieser Tragödie wegen
einer Rauchvergiftung ums Leben.
Ein gesetzliches Rauchverbot kommt trotzdem erst 1990 in Amerika.
Und Deutsche Flüge sind sogar erst seit 19 Jahren
komplett rauchfrei.
Das fünfte Geheimnis beim Fliegen finden wir während des
Landeanflugs, wenn es dunkel wird.
Dann, wenn die Kabinencrew folgende Durchsage macht:
"Meine Damen und Herren zur Landung möchten wir Sie bitten die Rückenlehne wieder senkrecht
zu stellen und die Tische vor sich hochzuklappen."
Danach dimmt die Crew das Licht.
Nicht, damit die Passagiere die Stadt besser sehen können.
Es soll ihren Augen dabei helfen, sich an die Nachtsicht zu gewöhnen.
Ein Vorteil, wenn während der Landung ein Unfall passieren sollte.
Denn Start und Landung sind bei jedem Flug die kritischen Phasen mit dem größten
Gefahrenpotential.
Egal, ob sie bei Nacht oder bei Tag fliegen: Wenn Sie das nächste Mal sicher gelandet
sind und aussteigen, achten Sie doch mal beim Rausgehen auf diese
Griffe an der Tür.
Auch hier geht es um Sicherheit.
"Dieser Griff dient zu unserer eigenen Sicherheit.
Denn im Notfall, falls ich eine Tür ganz schnell öffnen muss, um die Passagiere zu
evakuieren muss ich mich hier festhalten um selbst nicht rauszufallen
oder herausgestoßen zu werden.
Auf der anderen Seite gibt es denselben Griff auch, falls ich einen Passagier
bitten muss mir helfen die Tür zu öffnen.
Und dieser Passagier muss sich auch festhalten, um nicht herauszufallen.
Es dient einfach dem Eigenschutz."
Beim Fliegen gibt es also viele Geheimnisse.
Dabei geht es eigentlich immer um Sicherheit - ohne uns zu beunruhigen.
Für eine gute und sichere Reise!
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