Kassenbon einsenden und Geld zurückbekommen.
13,99.
Geschenkt! ...und Tiefschläge:
Das gibt’s doch nicht . die Mission ist abgelaufen!
Christoph Karrasch bekommt Besuch.
Für seine Gäste hat er den Kühlschrank voll und die Geldbörse leer gemacht – und
dabei eine neue Challenge gefunden.
Das hier ist mein Wochenendeinkauf.
Viele leckere Dinge zum stolzen Preis von 143 Euro und 4 Cent.
Diese Tischseite ist noch komplett leer – und ich bin gespannt, ob ich das Gleiche noch
mal kaufen kann – für die Hälfte des Preises.
143 Euro – das teuerste war Rinderfilet für 29 Euro.
Aber auch Obst und die schiere Menge hauen rein – gut 50 verschiedene Produkte.
Und das soll Christoph auf 71 Euro drücken?
Mit den üblichen Schnäppchenprospekten wird er das nicht schaffen.
Aber ein Geldheld hat eh coolere Tricks.
Hier kommt der erste: Belohnungen Für diese hier muss Christoph nicht mal aus
dem Haus gehen.
Portale wie Dealdoktor oder MyTopDeals finden Aktionen, bei denen man etwas bestellt – und
als Belohnung dafür etwas anderes bekommt.
Hier, das finde ich nicht schlecht: Ich bestelle eine Kreditkarte, die mich nichts kostet,
und kriege bei Abschluss noch 20 Euro fürs Online-Shoppen geschenkt.
Das ist doch mal ein Deal!
Nachdem Christoph auch das Kleingedruckte gecheckt hat, kann er die Prämie direkt in
Online-Lebensmittel investieren.
Er braucht dafür nur ein Probeabo – und eine Mindestbestellmenge von 40 Euro , damit
der Transport nicht extra kostet.
Nur wenige Stunden später ist das Essen da.
43 Euro Normalpreis – für Christoph 20 weniger.
Das ist doch der Hammer.
Das alles gibt’s für 23 Euro und einen Cent!
Und: Belohnungen gibt’s auch für Bonuskarten.
Diese Karten sind ja immer so ein bisschen zweischneidig.
Erstens wird man zum gläsernen Kunden und zweitens gibt’s für nen 100 Euro-Einkauf
50 Cent geschenkt.
Aber es gibt so ein paar Tipps, wie man das Ganze pimpen kann.
Zu Bonuskarten gehören nämlich auch Apps.
Und dort gibt es Sonderaktionen, bei denen man ein Vielfaches der Punkte abgreifen kann.
Nicht nur für bestimmte Produkte.
Auch auf den ganzen Einkauf, wenn man sich vorher registriert.
Normalerweise hätte ich jetzt 23 Punkte für diesen Einkauf bekommen.
Bekomme aber tatsächlich 230.
Auch beim Tanken kann Christoph 7 mal mehr Punkte sammeln als sonst.
In kurzer Zeit kommt so eine kleine Finanzspritze zusammen.
Jetzt kommt hier so ne ganze Liste.
Die Sonderaktionen haben’s echt gebracht.
6 Euro 65 würde der Einkauf normalerweise kosten – nicht aber für Geldheld Christoph.
Hierfür habe ich gerade mal einen Euro 80 bezahlt.
20 Euro Bonus für eine kostenlose Kreditkarte.
Und 5 durch Bonuskarten – 25 Euro gespart- Doch das sind erst 35 Prozent des Spar-Ziels.
Trick 2 des Geldhelden: Cashback.
Geld zurück vom Hersteller - Portale wie Schnäppchenfuchs, Coupies oder Scondoo spüren
solche Aktionen auf.
Das Geld spart man jedoch nicht beim Einkauf.
Man muss es sich nachträglich zurückholen.
Das ist total krass.
Da gibt es Artikel, da bekommt man nachher wieder 50 Prozent zurück.
Aber auch ganz viele, die ich komplett kostenlos kriege.
Hat die Sache irgendeinen Haken?
Christoph macht sich auf die Suche.
Gar nicht so leicht, denn zum Teil gelten die Deals nur für bestimmte Ketten.
Aber unser Geldheld hat bald die ersten Erfolge.
Abgepackter Käse – wer drei kauft, kriegt einen umsonst.
Müllbeutel in der Drogerie.
Kosten nicht mal halb so viel wie draufsteht.
Das ist das.
Das gibt’s nen Euro zurück!
Läuft bei Christoph!
Er findet sogar Produkte zum doppelt Abkassieren!
Das ist ja ganz interessant.
Hier kriege ich vom Hersteller 30 Cent zurück.
Und der Laden gibt’s mir auch noch günstiger als zum Normalpreis.
Doch Cashback heißt auch: Genau hinsehen!
Man muss ganz genau aufpassen, dass man den Richtigen nimmt.
Ich sehe auf den ersten Blick drei verschiedene Sorten.
Nur auf den roten gibt’s 50 Cent zurück!
Doch noch hat Christoph keinen einzigen Artikel KOSTENLOS geschossen.
Die Kaffee-Abteilung.
Hier sollte unter den vielen Schnäppchen der Superschnapper stehen.
Aber gibt es ihn wirklich?
Da!
Da isses.
Das ist ja krass!
Kassenbon einsenden und Geld zurück erhalten!
13,99.
Geschenkt!
Volltreffer!
Auch für Frischhaltefolie soll es gerade 100 % Cashback geben.
Christoph braucht dafür aber die Verpackung, die aussieht wie in der App.
Das steht hier nirgendwo drauf.
Das gibt’s ja gar nicht.
Auf zum nächsten Markt.
Vielleicht gibt’s die Geld-zurück-Folie ja da.
Keine Chance.
Obwohl die Aktion noch läuft, findet Christoph überall nur die Verpackung ohne rotes Schild–
und für die gibt’s kein Geld zurück.
Hier gilt die Aktion auch nicht!
Diese Schnäppchensuche kostet nicht nur unheimlich viel Zeit.
Sondern es ist auch ein ganz schönes Gegurke.
Ich glaube, da müssen wir am Ende noch einen Benzinzuschlag oben drauf packen.
Zu Hause macht Christoph Fotos von Einkauf und Kassenbon.
Das Geld kommt ja nicht von selbst zurück.
Dein Kassenbon wird jetzt hochgeladen!
Cashback funktioniert auch per Post.
In allen Fällen hat die Sache aber auch ihren Preis.
Sie kostet zum einen Daten.
Karrasch Christoph.
In Klammern: Geldheld.
Und Zeit kostet Cashback auch.
Das ist richtig aufwändig, was ich hier gerade mache.
Doch insgesamt hat sich Geldheld Christoph 20 Euro von den Herstellern zurückgeholt
- 62 Prozent des Sparziels sind geschafft!
Damit habe ich schon so einiges an Geld zurückbekommen.
Es sei denn, das entsprechende Produkt ist vergriffen.
Dann hat man ganz einfach Pech gehabt.
Aber es gibt ja noch Trick 3: Hausmarken.
Wer die kauft, kann im Supermarkt Discounterpreise erzielen.
Dabei stecken hinter vielen No-Names Markenhersteller.
Im Netz gibt es eine Datenbank.
Sie verrät, welche Firmen die Sachen herstellen.
Christoph will aber gar nicht komplett auf Markenware verzichten.
Nur 9 Dinge aus seinem Einkauf ersetzt er.
Und spart –7 Euro Damit hat er knapp 70 % seines Sparziels geschafft!
Noch mehr bringen soll Trick 4: Selber machen!
Der größte Posten des Wochenendeinkaufs war Fleisch – Filet für 29 Euro.
Kann Christoph da sparen, ohne auf Qualität zu verzichten?
Schwierige Mission!
Der Geldheld findet Niedrigtemperaturgaren.
Kann das Fleisch der mittleren Preisklasse zum Spitzensteak machen?
Auf zur Fleischtheke.
Die ist voll mit leckerem Rindfleisch.
Wie die magere Rinderhüfte.
Eigentlich ein Fall für den Schmortopf statt für die Pfanne.
Die Hüfte ist deutlich günstiger als das Rinderfilet.
Es würde dann im Ofen schonend vorgegart werden.
Das können Sie dann mit der Hüfte auch machen.
Also da müssen Sie sich wirklich Zeit nehmen, so 5, 6 Stunden, und dann haben Sie richtig
schön zartes, saftiges Fleisch.
Okay.
Ob das Steak Christophs Erwartungen erfüllt, wird sich zu Hause zeigen.
Jetzt schon überzeugt der Preis.
Dann haben wir 16 Euro und 9 Cent.
13 Euro weniger als das Rinderfilet vom ersten Einkauf!
Und so geht Niedrigtemperatursteak: Fleischthermometer ins rohe Fleisch.
Ab in den Ofen bei maximal 65 Grad.
Wenn die Kerntemperatur 55 Grad erreicht: Aufschneiden, anbraten.
Auch, wenn das den Stromverbrauch etwas in die Höhe treibt - so bekommt man auch eine
Hüfte butterzart.
Weitere 13 Euro gespart – Christoph ist damit bei 90 Prozent seiner Sparmission.
Zeit für den letzten Trick:Timing.
Sachen kaufen, die demnächst ablaufen – gut fürs Geld sparen.
Doch je nach Tageszeit ist der Erfolg unterschiedlich groß.
Entschuldigung, darf ich ne ganz kurze Frage stellen?
Gibt es bestimmte Zeiträume, in denen ich besonders viel billiger bekomme?
Wir senken abends immer zu 19 Uhr.
Da müssen wir alles kontrollieren.
19 Uhr fangen wir an, wir haben bis 22 Uhr auf.
Und dann müssen wir das machen.
Okay.
Das ist doch ein super Tipp!
Abends ist also eine gute Zeit zum Shoppen.
Das gilt noch mehr für Christophs letzte Station: Den Wochenmarkt.
Dort muß am Ende alles raus.
Was steht da drunter, darf ich das sehen?
1,50.
Der Spaß fängt an.
Kampfpreis-Schilder für Obst und Gemüse.
Die gelben sind die normalen.
Und wenn die weißen Schilder vorne drauf sind, dann geht die Rabattschlacht los.
Christoph lässt es richtig krachen – für fast nichts.
Ich hab Paprika.
Und Avocado.
Und Pfirsiche und Kartoffeln und leckere Erdbeeren.
Und das für gerade mal 5 Euro, das ist schon der totale Wahnsinn.
Was vorher 12 Euro gekostet hat, gibt es jetzt für 5 -
7 Euro gespart.
Dazu noch 2 für fast abgelaufene Lebensmittel.
Hat’s gereicht?
143 Euro hatte Christophs Wochenendeinkauf gekostet.
Konnte er die Summe durch seine Tricks halbieren?
9 Euro hat der Geldheld durch Timing gespart. 13 durch mehr Einsatz bei der Fleischzubereitung
7 durch den Kauf von Hausmarken 20 durch Cashbackaktionen und 25 durch Belohnungen.
2 Euro kommen wieder drauf für Strom und Benzin.
Macht 71 Euro statt 143.
Genau hier in der Mitte kann ich eine Linie ziehen.
Das ist der teure Einkauf.
Das ist der günstige.
Auch hier sind wahnsinnig viele Markenprodukte dabei.
Und ich habs tatsächlich geschafft: Mit einem bisschen Anstrengung kostet das Ganze weniger
als die Hälfte.
Hat zwar Zeit und Nerven gekostet, aber Mission erfolgreich: 50 Prozent vom Wochenendeinkauf
gespart!
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