
Ein wesentlicher Grund dafür, dass die Gewaltdelikte im linken Spektrum 2017 um mehr als 15 Prozent
gestiegen sind.
Das steht in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017, die am Dienstag von Bundesinnenminister
Horst Seehofer und dem Innenminister von Sachsen-Anhalt Holger Stahlknecht in Berlin vorgestellt wurde.
Im gleichen Beobachtungszeitraum gingen die rechtsmotivierten Taten um fast 13 Prozent
zurück.
Insgesamt - so der Bericht - sei die Zahl der politisch motivierten Straftaten in Deutschland
nach einem Anstieg in den vorangegangenen vier Jahren wieder zurückgegangen.
Mit Blick auf alle Straftaten zog Seehofer eine positive Bilanz: In Deutschland wurden
im vergangenen Jahr so wenig Straftaten registriert wie seit 1992 nicht mehr:
"Besonders möchte ich betonen; dass gerade die Kriminalitätsbereiche, die die Bevölkerung
am meisten betreffen und beschäftigen und in den letzten Jahren auch tief verunsichert
haben, durch signifikant gesunkene Fallzahlen gekennzeichnet sind.
So verzeichnen wir einen Rückgang bei der Diebstahlskriminalität um fast 12 Prozent.
Ganz besonders deutlich sind die Rückgänge beim Wohnungseinbruchdiebstahl mit minus 23
Prozent und beim Taschendiebstahl, ebenfalls mit minus 23 Prozent."
Deutschland sei sicherer geworden, sagte Seehofer.
Dennoch gebe es zur Entwarnung keinen Anlass.
Für die Behörden von Bund und Ländern bleibe viel zu tun.
Dabei müsse auch dafür gesorgt werden, dass sich die Bevölkerung wieder sicherer fühle:
"Leider geht diese geschilderte positive Entwicklung nicht einher mit dem subjektiven Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung.
So kommt eine jüngst veröffentlichte Forsa-Studie zu dem Ergebnis, dass sich zwar 87 Prozent
der Deutschen im öffentlichen Raum sicher fühlen.
Allerdings fühlen sich 44 Prozent heute weniger sicher als noch vor einigen Jahren."
Drei Viertel der knapp zwei Millionen Tatverdächtigen des vergangenen Jahres waren laut Statistik Männer.
Etwa 30 Prozent der Tatverdächtigen waren demnach keine Deutschen.
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