
auch zahlreiche Kinder.
Jemenitische Rettungskräfte und das Internationale Rote Kreuz teilten mit, das von Saudi-Arabien
geführte Militärbündnis habe einen Bus attackiert.
Ein Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde in Saada sprach von mehr als 40 Toten und über
60 Verletzten.
In dem Bus seien Kinder auf dem Rückweg von einem Sommerlager gewesen.
Die Militärallianz erklärte, mit den Luftangriffen habe man Raketenstellungen der mit dem Iran
verbündeten Huthi-Milizen angreifen wollen.
Von diesen aus sei die saudiarabische Stadt Dschisan am Mittwoch beschossen worden.
Die Allianz aus mehreren sunnitischen Staaten beschuldigte die schiitischen Huthis, Kinder
als menschliche Schutzschilde zu benutzen.
Ein Rebellensprecher wiederum warf der Allianz vor, Zivilisten nicht zu verschonen, da der
Angriff einem belebten Platz gegolten habe.
In der vergangenen Woche waren bei Luftangriffen auf ein jemenitisches Fischerdorf zahlreiche
Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden.
Die Militärallianz wies jede Verantwortung für die Luftangriffe zurück.
In dem seit mehr als drei Jahren tobenden Krieg sind bereits 10.000 Menschen ums Leben
gekommen.
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